Schlossbergschule Rhoden
            Lehren bedeutet, ein Leben für immer zu berühren.

 

Schulprogramm                                                               

Schlossbergschule

Rhoden  

Grund-, Haupt- und Realschule

des Landkreises Waldeck-Frankenberg

Walme 5-7 – Tel. 05694-377 - Fax 05694-995028

info@schlossbergschule-rhoden.de

www.schlossbergschule-rhoden.de

34474 Diemelstadt                      

Fortschreibung

(Stand: Oktober 2014)  

 

Inhaltsverzeichnis                                                                                                                          

1. Herzlich willkommen!

2. Unsere Schule 

3. Leitgedanken 

4. Handlungsziele 

5. Arbeitsschwerpunkte 

6. Fortbildungsplanung 

7. Förderkonzept 

8. Schulkultur 

9. Ganztagsangebote 

10. Evaluation 

11. Übergänge 

12. Medienkonzept 

13. Maßnahmen und Veranstaltungen zu Berufsorientierung und Ausbildungsplatzsuche



1. Herzlich willkommen!  

                                                                                 Lehren bedeutet, ein Leben für immer zu berühren.  

Weil das unser Wunsch ist, liegt uns sehr viel daran, die Persönlichkeitsentwicklung unserer Schülerinnen und Schüler zu fördern, indem wir ihre Selbständigkeit, ihr Selbstvertrauen, ihre Selbstachtung, ihr Verantwortungsbewusstsein, ihre Kooperationsfähigkeit und ihre Kreativität stärken.

 

Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Schülerinnen und Schüler erfahren, dass Leistung auf ganz vielen Ebenen wichtig ist, dass Erfolg sich nicht nur an guten Schulnoten festmacht und dass ein harmonisches Zusammenleben wesentlich davon bestimmt wird, ob wir die Andersartigkeit der Mitmenschen erkennen und nicht nur akzeptieren, sondern sogar Entwicklungschancen darin sehen, vermeintlich Schwächere zu unterstützen und sich auf die Hilfe von Stärkeren gerne einzulassen.  

Wir achten und akzeptieren uns gegenseitig, gehen sozial und gerecht miteinander um und arbeiten konstruktiv zusammen.

 

Wir fordern und fördern Leistung, indem wir die Förderbedürfnisse unserer Schülerinnen und Schüler erkennen und darauf eingehen, wir schaffen Möglichkeiten, unterschiedliche Interessen und Begabungen zu entdecken, zu pflegen und weiterzuentwickeln.

 

Wir möchten Chancen schaffen und die Verschiedenheit der Kinder zu ihrem Vorteil nutzen. Wir möchten, dass die Kinder und Jugendlichen am Leben orientiert lernen und sich dadurch kognitiv, emotional und vor allem sozial besser entwickeln.

 

Soziale Kompetenzen wie Selbst- und Fremdwahrnehmung, Selbst- und Gruppenbewusstsein sowie Kommunikationsfähigkeit entwickeln und stärken wir mit unseren Schülerinnen und Schülern. Wir erarbeiten gemeinsam Strategien zum angemessenen Umgang mit Konflikten und bei Mobbing.

 

Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, eigenes Handeln kritisch zu hinterfragen, konstruktiv und kooperativ Probleme anzugehen und schließlich tragfähige Lösungen demokratisch zu finden und zu realisieren sind außerdem wichtige Ziele unserer pädagogischen Arbeit.



2. Unsere Schule
 

Die Schlossbergschule Rhoden ist eine Grund-, Haupt- und Realschule des Landkreises Waldeck-Frankenberg, die 1966 am Ortsrand von Rhoden, einem Stadtteil der Diemelstadt www.diemelstadt.de, in ruhiger und naturnaher Umgebung gebaut wurde und nach den Sommerferien 1967 ihre Arbeit aufnahm.

Gestartet als „MPS Rhoden“ gaben wir, die gesamte Schulgemeinde, ihr im August 2008 den Namen „Schlossbergschule Rhoden“.

 

Einschließlich der Spielflächen stehen unserer Schülerinnen und Schülern ca. 20.000qm zur Verfügung. In unmittelbarer Nähe des Schulgeländes liegen der städtische Sportplatz und das Schwimmbad.

Das ursprüngliche Raumangebot der Schlossbergschule Rhoden konnte 1978 und 1989 um zwei Grundschulgebäude mit eigenem Spielplatz und 1991/92 um ein modernes Fachraumgebäude erweitert werden. So ergab sich auch die Voraussetzung für die Einrichtung einer „Betreuenden Grundschule“, in der unsere Grundschüler/innen vor und nach dem Unterricht auf Wunsch aufgenommen und betreut werden. Seit dem Schuljahr 2008/2009 bietet die Betreuende Grundschule für ihre Schützlinge ein Mittagessen an, was täglich von 20 bis 30 Kindern sehr gerne gemeinsam eingenommen wird.

 

Unser Raumangebot:

Lehrerräume:
Seit Mitte des Schuljahres 2009/2010 sind die ehemaligen Klassenräume aufgrund der zunehmend hochwertigen Ausstattung (PC, Whiteboards, MP3-Player etc.) in Lehrerräume umfunktioniert worden. Da die Schüler/innen früher sowieso mehrmals täglich zwischen ihrem Raum und den Fachräumen bzw. der Sporthalle wechseln mussten, ergab sich so nur eine geringe Umstellungsphase. 
Mit der Zeit können die Lehrerinnen und Lehrer ihre Räume zunehmend persönlicher und freundlicher gestalten, an den Wänden fachbezogene Poster und Bilder aufhängen und den Schüler/innen die Möglichkeit geben, ihre Schulbücher im jeweiligen Lehrerraum zu deponieren, wenn sie zu Hause bei den Hausaufgaben nicht benötigt werden. Auf diese Weise sparen wir die Kosten für Schließfächer und die Schultaschen werden leichter.

Fachräume:
Biologie, Chemie, Physik; Kunst, Arbeitslehre. Die Ausstattung dieser Räume ist entsprechend den Anforderungen optimal ausgestattet.

·         PC-Raum:
Dieser Raum wurde im Jahr 2009 mit modernen Computern und aller notwendigen hochaktuellen Technik aufgewertet (Lernsoftware, schneller Internetzugang etc.)

 ·         AV-/Medien-Raum:
Hier ist schon im Februar 2010 eine interaktive Whiteboard eingebaut worden, eine elektronische Tafel mit unendlich vielen Möglichkeiten. Diese Technik wird sich in Zukunft immer mehr durchsetzen; an vielen Berufsschulen und in zahlreichen Firmen wird bereits ausschließlich damit gearbeitet. Mit der Anschaffung dieser Tafel ermöglichen wir unseren Schüler/innen das Kennenlernen und die Anwendung modernster Hard- und Software (siehe auch Lehrerräume).

·         Musik:
Der große Musikraum wird auch als Veranstaltungs- und Versammlungsraum genutzt und verfügt über eine Theaterbühne mit hochmoderner Musik-, Licht- und Mikrophonanlage sowie über eine komplette Bandausstattung.

·         Digitale Bildbearbeitung:

Die Computer in diesem Raum arbeiten mit spezieller Software und ermöglichen interessierten und in Arbeitsgemeinschaften engagierten Schüler/innen kreative Bearbeitung von Bildern und Texten.

·         Cafeteria:
Die Cafeteria wurde zu Beginn des Schuljahres 2012 komplett renoviert und sehr liebevoll gestaltet für den Ganztagsbetrieb zur Verfügung gestellt. In den Pausen können sich die Schülerinnen hier mit kleinen Snacks und Getränken versorgen. In der Mittagspause beliefert uns ein ortsansässiger Caterer, der auch das Altersheim in Rhoden versorgt, mit einem sehr ausgewogenen und umfangreichen Sortiment an warmen und kalten Speisen. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Das Angebot wird von den Schüler/innen und den Kolleginnen und Kollegen sehr geschätzt.

Die Cafeteria dient, wie einige ebenfalls neu renovierte Räume im Erdgeschoss eines Schulgebäudes als Ruhe-/Aufenthalts- und Kommunikationsbereich.

·         Sporthalle und Schulküche:
Eine Komplettsanierung fand 2014/2015 statt.

 

3. Leitgedanken        

Wir wollen die Persönlichkeitsentwicklung unserer Schülerinnen und Schüler fördern, indem wir ihre Selbständigkeit, ihr Selbstvertrauen, ihre Selbstachtung, ihr Verantwortungsbewusstsein, ihre Kooperationsfähigkeit und ihre Kreativität stärken.  

Wir achten und akzeptieren uns gegenseitig, gehen sozial und gerecht miteinander um und arbeiten konstruktiv zusammen.  

Unsere Schule ist ein Lernort, in dem wir umweltgerechte Verhaltensweisen einüben und praktizieren. Wir wollen eine „gesunde Schule“ schaffen, in der wir uns mit ausgewogener Ernährung und sportlicher Betätigung genauso auseinander setzen wie mit Suchtprävention und Mediation.

Die gemeinsame Gestaltung unserer Lernumgebung und unseres Schulalltags trägt maßgeblich zu der von uns angestrebten „Wohlfühlatmosphäre“ bei.  

Wir fordern und fördern Leistung, indem wir die Förderbedürfnisse unserer Schüler/innen erkennen und darauf eingehen, wir schaffen Möglichkeiten, unterschiedliche Interessen und Begabungen zu entdecken, zu pflegen und weiterzuentwickeln.        


4. Handlungsziele        

Wir möchten Chancen schaffen und die Verschiedenheit der Kinder zu ihrem Vorteil nutzen. Wir möchten, dass die Kinder und Jugendlichen am Leben orientiert lernen und sich dadurch kognitiv, emotional und vor allem sozial besser entwickeln.  

Aus diesem Grund haben wir unser Verbund-Konzept entwickelt:  

Wir wissen:  

Am Ende der Grundschulzeit ist die Prognose für einen der drei Schulzweige (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) per Gesetz, basierend auf den erbrachten Leistungen, vorgeschrieben.

Ist die Einteilung erfolgt, ist der Wechsel nach oben (Haupt- zur Realschule, Realschule zum Gymnasium) kaum mehr möglich. Die Kinder sind kategorisiert und das in einem Alter, in dem sie doch gerade erst anfangen, sich zu entwickeln.    

Wir wissen aber auch:  

Zahlreiche Kinder brauchen mehr Zeit, sich zu entwickeln und zeigen oft mit wenig Förderung erstaunliche Leistungen. Starke und schwache Schüler/innen können voneinander lernen, denn Leistung bezieht sich nicht nur auf Schulnoten.  

Hauptziele: Chancen schaffen – Förderung optimieren  

Wir erfüllen die gesetzlichen Vorgaben und kombinieren sie mit einer für uns sehr wesentlichen Erweiterung des Entwicklungs- und Lernspektrums der Kinder und Jugendlichen.  

Uns ist wichtig, dass unsere Schüler/innen erfahren, dass Leistung auf ganz vielen Ebenen wichtig ist, dass Erfolg sich nicht nur an guten Schulnoten festmacht und dass ein harmonisches Zusammenleben wesentlich davon bestimmt wird, ob wir die Andersartigkeit der Mitmenschen erkennen und nicht nur akzeptieren, sondern sogar Entwicklungschancen darin sehen, vermeintlich Schwächere zu unterstützen und sich auf die Hilfe von Stärkeren gerne einzulassen.  

Soziale Kompetenzen wie Selbst- und Fremdwahrnehmung, Selbst- und Gruppenbewusstsein sowie Kommunikationsfähigkeit werden wir mit unseren Schüler/innen entwickeln und stärken. Wir erarbeiten mit unseren Schüler/innen Strategien zum angemessenen Umgang mit Konflikten und bei Mobbing.  

Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, eigenes Handeln kritisch zu hinterfragen, konstruktiv und kooperativ Probleme anzugehen und schließlich tragfähige Lösungen demokratisch zu finden und zu realisieren sind zudem wichtige Ziele unserer pädagogischen Arbeit.      
 

5. Arbeitsschwerpunkte  

Da wir der Meinung sind, dass eine Schulgemeinde durch persönliche Kontakte eine hohe Wertschätzung erfährt, reduzieren wir die Verschriftlichung von Vorhaben auf ein Minimum und  informieren Sie lieber in einem ausführlichen Gespräch über Inhalte und Ziele unserer Arbeitsschwerpunkte. Fragen richten Sie daher bitte zunächst an unser Sekretariat (05694-377).

 aktuelle Arbeitsschwerpunkte:

·         „Entschleunigung“ (Schulentwicklung/HKM), Weiterarbeit

·         Arbeitszeitrhythmusveränderung

·         Bildungsstandards

·         Einrichtung und Erweiterung der Ganztagsangebote/AGs

·         Gestaltung des Schulalltags (Schulkultur)

·         Homepage-Gestaltung/Aktualisierung

·         Aufführung eines Theaterstücks

·         Konzentrationsförderung

·         Entspannungstechniken und Achtsamkeitsübungen (WPU)

·         Praxistage

·         Projekt "Streuobstwiese"; Weiterarbeit

·         Arbeitslehre und Wahlpflichtunterricht: Kochen – Schwerpunkt gesunde Ernährung (2. Halbjahr wegen Küchensanierung)

·         Vorbereitung auf die „50-Jahr-Feier“, vier über das Schuljahr 2016/2017 verteilte Events

·         Zusammenarbeit mit der Erziehungshilfe-Schule

·         Zusammenarbeit mit dem Seniorenzentrum Lustgarten (WPU-Bereich)

         - Förderung der personalen/sozialen Kompetenzen

 

Schwerpunkte im Jahresablauf:

·         Kunstausstellung

·         Konzertabend (Dezember)

·         Musik- und Theaterfreizeit (Februar)

·         Projekttage in der Gedenkstätte Buchenwald (April)

·         Projektwoche/Schulfest

 

im Zielspeicher (u. a. für den Nachmittag):

·                     Feedback-Optimierung, Erstellung eines Konzepts

·         Arbeitslehre: "SchuFi“ (Schülerfirma) – gesundes Pausenfrühstück für alle; Weiterarbeit

·         Zertifizierungssystem

  

6. Fortbildungsplanung  

 Unsere Fortbildungsplanung ist naturgemäß eng verknüpft mit unseren Zielvereinbarungen:

·                     Erlernen von Unterrichtsevaluationselementen

·                     Individualisieren im Unterricht

·                     Verbesserung der Binnendifferenzierung

  

7. Förderkonzept  

Die Strategischen Ziele 1 und 2 werden mit dem schuleigenen Lesekonzept gefördert; anhand der Leistungen werden ggf. notwendige Maßnahmen evaluiert.

Das Strategische Ziel 3 ist an unserer Schule zzt. nicht relevant. Sobald wir die Zielsetzung künftig durch mangelnde Leistungen bzw. defizitäre Schulmotivation in Frage gestellt sehen, werden wir Fördermaßnahmen entwickeln.

Maßnahmen zur Integration von Schülerinnen und Schülern nichtdeutscher Herkunft bzw. mit Defiziten in der deutschen Sprache sind an unserer Schule zzt. nicht notwendig.

Hinsichtlich des Verbundkonzepts entwickeln wir ein spezielles Förderkonzept, das eine größtmögliche Durchlässigkeit zwischen den Schulformen ermöglicht. Diese Förderungskriterien unterliegen ständiger Evaluation und einen nehmen dauerhaft einen Schwerpunkt bei den Arbeitsfeldern ein.

 

8. Schulkultur  

Unsere Schule wurde im August 2008 „umgetauft“. Aus der reinen Funktionsbeschreibung „Mittelpunktschule“ wurde der Name „Schlossbergschule“.

Dieser Umbenennung ging die Überlegung voraus, dass ein Name die Möglichkeiten der Identifikation mit Schule erhöhen kann und eine engere Beziehung zu unserem Lern- und Lehrort entstehen hilft.

Schüler-AGs erarbeiteten unser neues Schullogo.  

Unsere Homepage wird kontinuierlich aktualisiert und mit den notwendigen Informationen ausstattet, damit jeder Interessent einen zuverlässigen und umfassenden Überblick über das Schulprofil erhält.

Ein Grundriss der Schule im Eingangsbereich erleichtert unseren Gästen und unseren zukünftigen Schüler/innen die Orientierung auf dem Schulgelände. Zu jedem Gebäude und zu jedem Fachbereich (Kunst, Küche etc.) führt ein liebevoll gestaltetes Hinweisschild aus Holz.

Seit 1991 ist unsere „Betreuende Grundschule“ eine hoch frequentierte Einrichtung (bis zu 50 Kinder täglich) für unsere „Kleinen“. Von der ersten bis zur 4. Klasse wissen Eltern ihre Kinder sowohl morgens vor dem Unterricht als auch nachmittags bis 14.30 Uhr (wenn nötig auch bis 15.00 Uhr) gut betreut und umsorgt.

 

Im Mai 2009 begannen die Renovierungsarbeiten an den Gebäuden 3 und 4, die erst im November 2009 wieder bezogen werden konnten. Die Wände wurden von außen isoliert und von innen farblich neu gestaltet, Heizung und Fenster entsprechen nun den energetischen Anforderungen. Alle Räume sind mit der neuesten Technik ausgestattet. In zwei Räumen befinden sich interaktive Whiteboards.

Seit Februar 2010 haben wir die Klassen- zu Lehrerräumen umfunktioniert, was zahlreiche Vorteile bringt.

 

Im Jahresrhythmus institutionalisiert sind (neben den individuell geplanten Klassenfahrten):

·                     die Musik- und Theaterfreizeit in Vöhl (jeweils Ende Januar)

·                     Projekttage in der Gedenkstätte Buchenwald für die Klassen 9 H und 10 R,

·                     Projekttage in Zusammenarbeit mit der Kirche (jedes Jahr variierend),

·                     die Teilnahme an „Schulen in Hessen musizieren“ (Februar),

·                     ein Konzertabend (ggf. in Zusammenspiel mit der CRS) (Dezember),

·                     ein bis zwei Theatervorstellungen (Juni/Juli),

·         eine Projektwoche oder ein Schulfest (Juni),

·                     Kalendergestaltung,

·                     eine Kunstausstellung (alle zwei Jahre).

 

Jedes neue Vorhaben wird vor der Umsetzung mit der gesamten Schulgemeinde in den vorhandenen Gremien diskutiert und auf seine Realisierungsfähigkeit überprüft. Wichtig ist uns hier, dass alle sich in ihren Bedürfnissen und Ängsten wahr- und ernst genommen fühlen.

Die Eltern sind in einem hohen Maß in Entscheidungen eingebunden (Elternbriefe, Teilnahme an Konferenzen, Informationsveranstaltungen etc.) und bieten in vielen Bereichen unkompliziert und tatkräftig ihre Unterstützung an, die sehr willkommen ist, gerade auch im Hinblick auf die Evaluation, wo sich ein Herangehen aus verschiedenen Perspektiven als überaus nützlich erweist.

     

9. Ganztagsangebot  

Mit Beginn des Schuljahres 2010/2011 wurden wir in das Landesprogramm der Ganztagsschulen aufgenommen. Im Zuge der Umstrukturierung wurde die Cafeteria vergrößert und modernisiert, um den Schüler/innen und dem Kollegium die Möglichkeit eines gemeinsamen Mittagessens zu geben.

 

Anfangs fanden die Nachmittagskurse von Dienstag bis Donnerstag statt. Da sich aber herausstellte, dass viele Schüler/innen aufgrund des Konfirmandenunterrichts am Dienstag an unseren Kursen nicht teilnehmen konnten, wechselten wir ab dem Schuljahr 2012/2013 vom Dienstag auf den Montagnachmittag.

Seit dem 2. Halbjahr des Schuljahres 2013/2014 ist der Dienstagnachmittag wegen der großen Nachfrage im musikalischen Arbeitsbereich allerdings ebenfalls wieder im Angebot. Die notwendigen Busverbindungen sind vorhanden.

 

Unser Angebot richtet sich nach den gesetzlichen Vorgaben sowie den Bedürfnissen und Wünschen unserer Schülerschaft und stärkt natürlich in erster Linie unser Profil im musikalischen und (seit 2013 wieder!) künstlerischen Bereich.

 

Unser Orchester umfasst Flöten- und Gitarren- sowie Blechbläser-, Streicher- und Gesangsgruppen. In der Schulband können die Kinder und Jugendlichen alle Instrumente vom Keyboard bis hin zum Schlagzeug erlernen.

Jährlich finden musikalische Wettbewerbe („Schulen in Hessen musizieren“, „Landeskonzert in Wiesbaden“) und Schulkonzerte (Weihnachten, Vernissage, Schulfest, städtische Veranstaltungen etc.) statt, sodass ein regelmäßiges wöchentliches Üben dringend erforderlich ist. Aus diesem Grund war bisher auch immer der Mittwochnachmittag der Musik vorbehalten, lediglich die Hausaufgabenbetreuung findet dazu parallel statt.

 

Bei den Nachmittagskursen, die sich hinsichtlich der Förderkurse selbstverständlich am Vormittagsunterricht orientieren, werden auch, wie oben erwähnt, die Wünsche der Schüler/innen nach Kunst, Sport und Kochen berücksichtigt.

Die Kooperation mit Vereinen gestaltet sich leider nicht immer einfach, weil viele der dort aktiven potentiellen Kursanbieter berufstätig und in der Zeit von 13.45 Uhr bis 14.45 Uhr nicht verfügbar sind.

 

Seit zwei Schuljahren verlagern wir auch Pflichtunterricht in den Nachmittag:

Sj. 2013/2014:  Französisch, WPU und Chemie;

Sj. 2014/2015:  Französisch, WPU, Chemie; Religion und Geschichte.

Sj. 2015/2016:  Französisch, WPU, Religion, Geschichte

Sj. 2016/2017:  Französisch, WPU, Religion, Sport, Physik, Geschichte, PoWi

Mit Fächer übergreifenden Projekten probieren wir außerdem, inwieweit ein Abwenden vom 45-Minuten-Takt möglich und sinnvoll ist und welche Alternativen dazu bestehen bzw. entwickelt werden können.

 

Jedes Schuljahr finden eine Planungskonferenz (jeweils vor den Sommerferien) und ggf. ein Pädagogischer Tag statt, an denen das Angebot evaluiert und den Anforderungen und Bedürfnissen angepasst wird, soweit die personelle Situation und die Rahmenbedingungen es zulassen.

  

10. Evaluation

Was ist das eigentlich?

Evaluation bedeutet wörtlich übersetzt „Bewertung“. 

Was also bewerten wir auf schulischer Ebene und wer bewertet?

Nach dem bekannten Werbeslogan „Jeden Tag ein bisschen besser …“ möchten auch wir beständig versuchen, unsere Methoden und Ergebnisse zu optimieren:

·         Unterrichtsinhalte können noch interessanter und nachhaltiger werden,

·         Methoden können Motivation und Begeisterung steigern,

·         Arbeitsergebnisse sind immer optimierungsfähig,

·         so genannte Pflichten und Schlüsselqualifikationen können zunehmend weniger als Belastung und mehr als hilfreiche Kompetenzen wahrgenommen und zum individuellen Fortkommen umgesetzt werden,

·         ...

 

Wie können wir diese Theorie in die Praxis umsetzen?

Wir sammeln

·                     in Konferenzen und SV-Versammlungen,

·                     an Elternsprech- und Pädagogischen Tagen,

·                     an Schulfesten und Konzerten etc.

Ideen, die wir in - meist paritätischen - Arbeitsgruppen (also Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen)  zu umsetzungsfähigen Konzepten entwickeln.

 

Diese Konzepte werden mindestens ein Halbjahr erprobt und dann bilanzieren wir und stellen fest:

·                     Was machen wir weiter?

·                     Was überarbeiten wir?

·                     Was beenden wir?

·                     Was lassen wir ganz weg?

·                     Was nehmen wir uns noch neu vor?

 

Mit den so gewonnenen Ergebnissen entwickeln wir neue optimierte Konzepte.

 

Für diese Bilanzierung ist ein umfangreiches Feedback notwendig, das heißt, möglichst viele Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen sollten die o. a. Fragen beantworten. Nur so erhalten wir ein repräsentatives Ergebnis und können sicher sein, dass das neu zu entwickelnde Konzept auch Optimierungspotential besitzt.

 

11. Übergänge  

Kindergarten - Grundschule

Die Grundschule arbeitet bereits mit den Kindergärten Rhoden und Schmillinghausen zusammen. Die Zusammenarbeit gestaltet sich wie folgt:

·                     Schulanfängeranmeldung (Oktober): Während der Schulanfängeranmeldung werden die Kinder in kleinen Gruppen von Lehrern/innen und Erziehern/innen betreut. Im Anschluss findet ein erster Austausch zwischen den Erziehern/innen und Lehrern/innen statt.

·                     Elternarbeit (April): Ein Elternabend wird gemeinsam geplant und durchgeführt.

·                     Schnuppertag (Mai): Die Kindergartenkinder besuchen mit ihren Erziehern/innen die Grundschule.

·                     Nach den Herbstferien findet ein Treffen zwischen den Erziehern/innen und den Erstklassenlehrern/innen statt, in dem die Erzieher/innen Rückmeldungen über die Entwicklung der Schüler erhalten. Einschulungsmodalitäten

 

Einschulungsmodalitäten

·                     Schulanfängeranmeldung (siehe Kindergarten – Grundschule)

·                     Im November finden individuelle Beratungsgespräche mit den Eltern statt.

·                     Schulärztliche Untersuchung (April)

·                     Elternabend (siehe Kindergarten – Grundschule)

·                     Schnuppertag (siehe Kindergarten – Grundschule)

·                     Einschulung.
Am zweiten Schultag findet der Festakt zur Einschulung der neuen Erstklässler statt. Nach einem Gottesdienst treffen wir uns noch für eine kurze Feier in der Aula der Schule. Hierbei werden die neuen Schüler/innen und ihre Eltern von der Schulleitung begrüßt und die Schüler der zweiten Klassen präsentieren eine kurze Aufführung. Anschließend besuchen die neuen Schüler/innen mit ihren Lehrern/innen ihre Klasse. In dieser Zeit können sich die Eltern bei Kaffee und Kuchen näher kennen lernen.

 

Grundschule – weiterführende Schulen

·                     Im November findet ein Informationsabend für die Eltern der 4. Klassen mit Vertretern der Christian-Rauch-Schule in Bad Arolsen und der Schlossbergschule Rhoden statt.

·                     Im Februar findet ein Schnuppertag an der Schlossbergschule Rhoden statt, bei dem die Schüler einen kleinen Einblick in die neuen Fächer wie Biologie und Chemie erhalten. Dabei lernen sie auch einige Lehrer und Fachräume kennen.

·                     Einen weiteren Schnuppertag findet an der Christian-Rauch-Schule in Bad Arolsen statt.

·                     Bei der Einteilung der neuen Klassen erfolgt eine enge Zusammenarbeit zwischen den Grundschullehrer/innen und den Lehrer/innen der Sekundarstufe I in Rhoden.

 

 

·                     Nach den Herbstferien findet jeweils ein Treffen an der Christian-Rauch-Schule und an der Schlossbergschule Rhoden statt, bei dem die Grundschullehrer/innen Rückmeldungen über die Entwicklung ihrer ehemaligen Schüler erhalten.

 

Haupt- und Realschule - Berufswahl

Als Einstieg in die Thematik der Berufsentscheidung wird sowohl in der Haupt- als auch in der Realschule mit der Bearbeitung der Berufswahl-Ordner der Agentur für Arbeit begonnen. Die Hefte „Mach’s richtig“ enthalten folgende Themenschwerpunkte:

„Interessen erkennen – Beruf erkunden“

·                     „Meine Interessen“

·                     „Meinen Fähigkeiten auf der Spur“

·                     „Blick in die Zukunft“

·                     „Bewerbung um eine Ausbildungsstelle“

 

Hauptschule – Beruf

 

Im 8. Schuljahr:

·                     Besuch der „Probierwerkstatt“ im Berufsbildungszentrum.

·         Dreiwöchiges Betriebspraktikum im März 2015.

·                     Berufsinformationstage: Fahrt zur Continental AG nach Korbach. Die Schüler/innen erhalten die Möglichkeit mit den Auszubildenden zu diskutieren und Fragen zu stellen.

·                     Betriebsbesichtigung: Fahrt zum VW-Werk Kassel-Baunatal. Besichtigung des größten Industriebetriebes in Nordhessen.

·                     Info-Mobil: Der „ME-Bus“ stellt das Berufs- und Ausbildungsangebot der Metall- und Elektroindustrie vor, indem moderne Produktionstechniken praktisch dargestellt werden.

·                     Bewerbungstraining: Fachleute der AOK führen in unserer Schule ein Bewerbungstraining mit den Schüler/innen durch. Die Schwerpunkte liegen hierbei auf Vorstellungsgesprächen und Eignungstests.

 

Im 9. Schuljahr:

·                     Zweiwöchiges Betriebspraktikum und ein Praxistag (jeweils Dienstag) statt.

·                     Im November findet ein Informationsabend für die Schüler/innen und Eltern der 9. Klassen mit einem Vertreter der Beruflichen Schulen Korbach statt. Dieser informiert über die Berufsfachschule, das Berufsgrundbildungsjahr etc. Zusätzlich informiert Frau Hopf-Hesse, Berufsberaterin der Agentur für Arbeit, über die Ausbildungssituation.

 

Im letzten Schuljahr begann nur einer der Absolventen eine Berufsausbildung. Die übrigen besuchen die Berufsfachschule, bevorzugt das Johann-Conrad-Schlaun-Berufskolleg in NRW, mit dem Ziel, den Mittleren Abschluss zu erwerben.

Realschule – Gymnasiale Oberstufe

 

Im 8. Schuljahr: siehe Hauptschule

 

Im 9. Schuljahr:

·         Zweiwöchiges Betriebspraktikum

 

Im 10. Schuljahr:

·                     Im November findet ein Informationsabend für die Schüler/innen und Eltern der 10. Klassen mit Vertretern der Beruflichen Schulen Korbach und der Christian-Rauch-Schule in Bad Arolsen (Gymnasium) statt. Die Schüler/innen erhalten Informationen über die Fachoberschule, das Berufliche Gymnasium und den Übergang zum Gymnasium. Zusätzlich informiert Frau Hopf-Hesse, Berufsberaterin der Agentur für Arbeit, über die Ausbildungssituation.

Im letzten Schuljahr begannen ca. 1/3 der Absolventen eine Berufsausbildung. Die restlichen Absolventen besuchten entweder die Fachoberschule der Beruflichen Schulen Korbach bzw. des Johann-Conrad-Schlaun-Berufskollegs in NRW oder das Berufliche Gymnasium der Beruflichen Schulen Korbach. Einige Schüler/innen wechselten auch zur gymnasialen Oberstufe der Christian-Rauch-Schule in Bad Arolsen.

 

Zusammenarbeit mit Nachbarschulen

Es besteht eine Zusammenarbeit mit der Grundschule Wrexen. Besonders in dem Bereich Fortbildung arbeiten die beiden Grundschulen eng zusammen. So konnten Fortbildungen zum Thema Förderpläne, Dyskalkulie, LRS/Phonologische Bewusstheit und zur Lesekompetenz erfolgreich umgesetzt werden. Die Englischlehrkräfte der Grundschule Rhoden und der Grundschule Wrexen nehmen an einem Arbeitskreis zum Thema „Englisch in der Grundschule“ teil. Dort werden Arbeitsmaterialien und Lehrpläne entwickelt und ausgetauscht.      


12. Medienkonzept       

Der Umgang mit den modernen Medien wird an unserer Schule schon sehr früh begonnen. Die nachfolgende Übersicht zeigt, welche Aktivitäten wir etabliert haben:    

·         Kompetenzerwerb: „Maschinenschreiben“ – Jahrgang 5

·         Beherrschen gängige Programme (Word, Excel, PowerPoint) – Jahrgang 9

·         Homepagegestaltung – Jahrgang 10

·         digitale Bildbearbeitung – Jahrgang 10  

Der Umgang mit den gängigen Textprogrammen wird außerdem regelmäßig im Deutschunterricht praktiziert. Besonderer Wert wird hier auf Textgestaltung und Formatierung gelegt, um die Schüler/innen auch hinsichtlich Bewerbungsschreiben zu schulen.        


13. Maßnahmen und Veranstaltungen zu Berufsbildung und Ausbildungsplatzsuche       

·         Teilnahme am Girls’/Boys’ Day ab Jahrgang 5

·         Einführung des Berufswahlpasses (BWP) im Jahrgang7

o   Elternabend

o   Projekttag (Politik und Wirtschaft)

·         Praktisches Arbeiten in der Werkstatt (Holz, Metall, Ton, Papier, ...), im Kunstraum und in der Küche

·         Betriebspraktikum (drei Wochen) im Jahrgang 8 H und R

·         Betriebspraktikum (zwei Wochen) im Jahrgang 9 H und R

·         Kontinuierliche Praxistage im Jahrgang 9 H

·         Schülerwettbewerb „Der beste Praktikumsbericht“;         Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft Schule und Wirtschaft Nordhessen

·         Projekt „Probierwerkstatt“ der Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg im BBZ Korbach

·         „Job-Day“ der Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg, der Agentur für Arbeit sowie der Industrie- und Handelskammer Kassel

·         Besuch des Berufsinformationszentrums (BIZ) bei der Agentur für Arbeit in Korbach (Betreuung: Frau Hopf-Hesse)

·         Informationsveranstaltung im BIZ über MINT-Berufe

·         Regelmäßige Betreuung und Beratung durch die zuständige Berufsberaterin Frau Hopf-Hesse    

·         Berufsinformationstage der Volkswagen Coaching GmbH im VW-Werk in Kassel-Baunatal

·         Info-Mobil der Metall- und Elektroindustrie, Einstieg in die Welt der Metall- und Elektroberufe

·         Eignungstests verschiedener Innungen („Woche der Eignungstests“)

o   Tischler-Innung Waldeck-Frankenberg

o   Innung des Kfz-Gewerbes im BBZ

·         Informationsabend für Eltern und Schüler/innen mit dem Schwerpunkt Beratung und Information über weiterbildenden Schulen in Korbach und Warburg sowie über Ausbildungsplätze in der Region (durchgeführt von Klassenlehrer/innen und Berufsberatern sowie zuständigen Kolleginnen und Kollegen der weiterführenden Schulen)

·         Kooperation von Schule und Arbeitswelt (kommunale Ebene): Berufsorientierungsseminar Nordwaldeck (Bad Arolsen – Diemelstadt – Volkmarsen); Zuständigkeit für Diemelstadt: Frau Okel

·         Professionelles Bewerbungstraining mit der AOK Bad Arolsen

·         Infoveranstaltungen „dual-regional – Projektbüro“ des Berufsförderwerks des Handwerks e. V.

·         JOBSTARTER – Projekte, u. a. „Farbige Zukunft“: Präsentation der Berufsfelder im Maler- und Lackiererhandwerk (Nachwuchswerbung)

·         Wahrnehmen von TOPAS – Angeboten der Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg

·         Zweitägiger Online-Chat auf www.planet-berufe.de zu Themen rund um die Bewerbung

·         Handwerksportal der HNA im Internet, 300 Mini-Betriebsporträts u. v. m.

·         Besuch von regelmäßige stattfindenden Berufsinformationsmessen und Ausbildungsbörsen in Warburg und Kassel

·         Austausch und Zusammenarbeit mit der Gewerbegemeinschaft Diemelstadt

·         Aktions- und Informationstage heimischer Betriebe („Tag der offenen Tür“)

·         Betriebsbesichtigungen von Unternehmen in der Region

·         Lernspiel: Bewerbung – Spiel als Lernmittel    

In der Planung:

·         Projekt „Unternehmer als Lehrer“, Firmenvertreter (ggf. ehemalige Schüler/innen) besuchen heimische Schulen

·         Workshops und Technik-Tage im coolMINT – Schülerlabor der Universität Paderborn und des HNF (Naturwissenschaften und Technik für Kinder und Jugendliche ab Klasse 8)

·         Zusammenarbeit mit dem DHB-Netzwerk Haushalt – Berufsverband der Haushaltsführenden e. V. auf regionaler und überregionaler Ebene; Kontakt: Frau Mitschulat (Vorsitzende Landesverband Hessen)